frequently asked questions

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen.

ALLGEMEINE FRAGEN

Die Klimainitiative ist ein Team aus Groß-Umstädter Einwohnenden, die sich für mehr Klimaschutz in Groß-Umstadt und seinen Ortsteilen einsetzen..

 

Das wichtigste Ziel der Klimainitiative ist die zügige Umsetzung des 2013 beschlossenen Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes. Dies fordert unter anderem die Benennung eines*einer Klimaschutzbeauftragten und die Gründung eines Beirats. Die Klimainitiative fordert weiterhin das Erstellen eines Maßnahmenplans durch die Stadt mit dem Ziel der Klimaneutralität in Groß-Umstadt bis 2030. Der Maßnahmenplan soll unter öffentlicher Beteiligung inklusive der Klimainitiative  erarbeitet und bis spätestens 2022 begonnen werden. So soll Groß-Umstadt zu einer umwelt- und klimafreundlichen Stadt werden!

Das Bürgerbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie. Durch das Bürgerbegehren stellen wir einen Antrag auf einen Bürgerentscheid. Damit die Bürgerinitiative erfolgreich ist, benötigt es ungefähr 1600 Unterschriften von Wahlberechtigten der Stadt. Wenn das Bürgerbegehren von mindestens 10 % der Wahlberechtigten in Groß-Umstadt unterschrieben wurde, kann ein Bürgerentscheid durchgeführt werden, es sei denn die Stadtverordnetenversammlung beschließt die mit dem Bürgerbegehren verbundenen Forderungen.

Wird das Bürgerbegehren von 10 % der Wahlberechtigten unterschrieben und für zulässig erklärt, kommt es zum Bürgerentscheid, es sei denn das Stadtparlament beschließt die Umsetzung. Die Klimainitiative bleibt aktiv und arbeitet mit.

Die Stadt erstellt gemeinsam mit der Klimainitiative und Expert*innen zum jeweiligen Thema einen Maßnahmenplan, um die   Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen.

Gleichzeitig finden regelmäßig öffentliche Plenen der Klimainitiative statt. Jede*r hat so die Möglichkeit am Maßnahmenplan mitzuwirken.

Spätestens 2022 beginnt die Umsetzung des neuen Maßnahmenplans.
Groß-Umstadt wird zu einer klima- und umweltfreundlichen Stadt! Der Fortschritt wird durch eine jährliche CO2-Bilanz überprüft.

Dass wir uns lokal, national und international in einer Krise befinden, die wir keinem geringeren zuzuschreiben haben, als uns selbst, ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nun lieg es also an uns, dem entgegen zu wirken oder mit den Konsequenzen zu leben. Mit der Ausrufung des „Klimanotstandes“ wird die Politik dazu angeregt, Maßnahmen zu ergreifen und zu fördern, um die Schädigung unseres Klimas bestmöglich zu begrenzen. Der Begriff „Klimanotstand“ bezeichnet nicht nur förmliche Beschlüsse, sondern gilt als Sammelbegriff für weitere Aktionen zur Bekämpfung des Klimawadels. Er ist ein Beschluss von Seiten des Parlaments oder der Verwaltung. Es ist eine Bekennung zum Ernst der Lage in welcher der Begriff „Notstand“ durchaus angemessen scheint. Es geht nicht um Ermächtigungen oder Sonderregelungen, wie von Kritikern befürchtet, sondern lediglich um die angemessene Ergreifung der längst überfälligen Maßnahmen, zur Rettung unsere Welt.

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Foto: Melanie Schweinfurth